Victor Hugo Bächer

Alles für den Frieden, 2005 Bleistift auf Papier 21 x 29.7 cm Die Bergmenschen, 1987 Öl, Acryl auf Baumwolle 120 x 150 cm Aus der Serie Erlebnisse (Gefühle, Träume, Realität): D, 2009 Acryl auf Papier 41 x 32 cm Aus der Serie Erlebnisse (Gefühle, Träume, Realität): L, 2009 Acryl auf Papier 41 x 32 cm Joy of Life II, 1998 Entfremdung, 1974

*1933 in Winterthur, † 2015 in Winterthur


Bio

VICTOR HUGO BÄCHER
Malerei, Zeichnung Plastik, Wandbild, Kunst am Bau. Sohn eines Schriftsetzers. Besucht 1953–1955 Kurse an der Kunstgewerbeschule Zürich. 1955–1958 Fachklasse für Architektur und Malerei; Werkakademie in Kassel bei Prof. Lauterbach, bei dem Documenta-Gründer Prof. Arnold Bode und Prof. Fritz Winter. Mithilfe bei der Documenta I und II. Anfangs als Maler und Architekt tätig, ab 1973 ausschliesslich als Maler. Bis 1965 entstehen abstrakt-expressive Bilder. Danach Wechsel in Richtung figurative Malerei. In den 1950er-Jahren bekannt als Maler eines kritischen Realismus; die farbintensiven Öl- und Acrylbilder üben Kritik an der Konsum- und Überflussgesellschaft. Im Umfeld der 1968-Bewegung Erfolge als sogenannter Fleischmaler. In den späten 1970er-Jahren bis 1980 Wechsel zu Landschaftsbildern. Ab 1980 erneut figurative Malerei unter Experimentieren mit verschiedenen malerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Ab den 1980er-Jahren bemalte Plastiken aus Gips und Holz sowie Kunst-am-Bau-Projekte. Lehrauftrag u. a. an der Kunstgewerbeschule Zürich. Gründungsmitglied der Produzentengalerie «Produga» in Zürich mit Hugo Schumacher, Fritz Billeter, Roland Hotz, Rosina Kuhn u. a. 1991 Zusammenschluss mit Hans Bach, Werner I. Jans, Erich Sahli zur Gruppe ZEF, Zürcher Expressive Figuration. 1964 Diplom d’Honneur, Wettbewerb Europapreis für Malerei der Stadt Ostende; 1965/1966 Eidg. Stipendien. Mitglied der Stipendienkommission der Stadt Zürich und der Kunstkommission der Stadt Winterthur.

Mitglied der Künstlergruppe Winterthur ab 1982;
Präsident 1994–2002.